Matter as a relational field.
The Entangled Logic of Otherness
2025/26

2026
Hybrid Quantum Crystal
Hybrid Quantum Crystal
The Entangled Logic of Otherness is an ongoing artistic research project exploring the relationship between material processes, perception, and quantum computation.
At its core, the project investigates how reality is not a fixed structure, but emerges through interaction, overlap, and continuous reconfiguration.
The work builds on long-term sculptural research with crystal growth. Crystals are understood not as static objects, but as formations shaped by environmental conditions such as temperature, light, time, and fluctuation. Their growth makes visible how matter is constituted through relational processes.
These parameters — temperature, light intensity, atmospheric conditions, temporal rhythms — are translated into datasets and used as input for quantum computational processes.
Rather than simulating crystal growth, the quantum computer operates as a partner in generating new configurations. Computational processes based on entanglement, interference, and probabilistic states are mapped into spatial and sculptural structures.
The resulting installations form dynamic environments in which material, data, and perception are interwoven. They do not represent processes but make them physically and spatially experienceable.
The project approaches quantum computing not as a tool, but as a mode of thinking — opening new ways to understand relation, responsibility, and the conditions under which reality is produced.
Developed in dialogue with DESY (Zeuthen) and the Cyprus Institute, in engagement with leading research in quantum computing.
At its core, the project investigates how reality is not a fixed structure, but emerges through interaction, overlap, and continuous reconfiguration.
The work builds on long-term sculptural research with crystal growth. Crystals are understood not as static objects, but as formations shaped by environmental conditions such as temperature, light, time, and fluctuation. Their growth makes visible how matter is constituted through relational processes.
These parameters — temperature, light intensity, atmospheric conditions, temporal rhythms — are translated into datasets and used as input for quantum computational processes.
Rather than simulating crystal growth, the quantum computer operates as a partner in generating new configurations. Computational processes based on entanglement, interference, and probabilistic states are mapped into spatial and sculptural structures.
The resulting installations form dynamic environments in which material, data, and perception are interwoven. They do not represent processes but make them physically and spatially experienceable.
The project approaches quantum computing not as a tool, but as a mode of thinking — opening new ways to understand relation, responsibility, and the conditions under which reality is produced.
Developed in dialogue with DESY (Zeuthen) and the Cyprus Institute, in engagement with leading research in quantum computing.
Wormholes, unfolding fields
2025
Installationview 2025 Quantum Computers & Art: How and Why, Desy, Zeuthen.
Stainless steel, acrylic, Onyx from Mexico
80 x 60 x 150 cm
Cultivated crystals, Edition 2025
Handcrown 15 x 75 cm
80 x 60 x 150 cm
Cultivated crystals, Edition 2025
Handcrown 15 x 75 cm
Wormholes, unfolding fields
invites us into a field of fragile equilibrium – where mirrored steel tubes and crystalline structures suggest a quantum space of suspended possibilities. As we look through these portals, other galaxies appear – or perhaps, echoes of the self, refracted through the entangled logic of otherness.
invites us into a field of fragile equilibrium – where mirrored steel tubes and crystalline structures suggest a quantum space of suspended possibilities. As we look through these portals, other galaxies appear – or perhaps, echoes of the self, refracted through the entangled logic of otherness.

Die Berliner
Freiheitsglocke - gesellschaftliche Teilhabe und Freiheit im urbanen Raum
Trailer zu dem gleichnamigen Dokumentarfilm realisiert im Auftrag des Bezirksamts Tempelhof - Schöneberg2021
2021 -2022
Freiheit imKiez#
SoundOff#
Sound of Freedom#
Projektkontext
Das interdisziplinäre Bildungsprojekt Freiheit im Kiez nimmt die Berliner Freiheitsglocke zum Anlass, um die historische und aktuelle Bedeutung von Freiheit zu reflektieren. Durch ein künstlerisches Vermittlungsprogramm wird im Rathaus Schöneberg, in Bildungseinrichtungen und im öffentlichen Raum generationsübergreifend und interkulturell zur kreativen und gemeinsamen Auseinandersetzung zum Thema Freiheit eingeladen.
Als Kopie der Amerikanischen Liberty Bell wurde die Berliner Freiheitsglocke am 24. Oktober 1950 im Schöneberger Rathaus durch den Regierenden Bürgermeister Ernst Reuter und General Lucius D. Clay eingeweiht. Jahrzehnte als physische Manifestation der Freiheit gefeiert, bildete sie zusammen mit dem Rathaus Schöneberg den Rahmen unzähliger Begegnungen, auf offizieller und informeller Ebene, inszenierte Freundschaftskundgebungen und spontane Protestbewegungen, die nach dem Umzug des Berliner Senats versiegten.
Antje Rieck hat das Projekt Freiheit im Kiez im Jahr 2018 initiert und bis zur erfolgreichen Bewerbung bei der Bundeszentrale für politische Bildung im Sommer 2021 zu einer Initiative interdisziplinärer Zusammenarbeit unterschiedlicher Kooperationspartner*innen ausgestaltet.
So arbeiten im Projekt verschiedene Institutionen, Initiativen und Künstler*innen mit Bewohner*innen Schönebergs, um kreative Methoden als Mittel des Austausches untereinander zu erproben und die persönliche und kollektive Bedeutung von Freiheit sichtbar zu machen.
Der multiprofessionelle Arbeitsansatz, das gemeinsame Lernen aus den verschiedenen Wissens- und Fachbereichen wie Kunst, Pädagogik und Geschichte bildet die Grundlage für die Konzeption und Durchführung von Workshops, in denen der Begriff und das Gefühl Freiheit diskutiert, erforscht und visualisiert wird.
Projektmodule
Die Hauptaktivitäten zeichnen sich durch zahlreiche Workshops und ein reichhaltiges Vermittlungsprogramm aus, das über die Räumlichkeiten des Rathaus Schönebergs, über Familien- und Nachbarschaftszentren, Gemeinschaftshäuser sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in den Stadtraum getragen wird.
Mit Bildungseinrichtungen des Pestalozzi-Fröbel-Hauses sind zentrale Workshopreihen geplant, zudem finden verschiedene öffentliche Workshops statt.
Eine vierzehntägige Ausstellung der KünstlerInnen aus verschiedenen Medien mit mehrsprachige Führungen, Diskussionsrunden, Vorträge, Get Togethers, Film- und Videoprojektionen sowie Musik-,Tanz- und Theateraufführungen, Queer- und Performance-Interventionen sowie eine große Abschlussveranstaltung.
So arbeiten im Projekt verschiedene Institutionen, Initiativen und Künstler*innen mit Bewohner*innen Schönebergs, um kreative Methoden als Mittel des Austausches untereinander zu erproben und die persönliche und kollektive Bedeutung von Freiheit sichtbar zu machen.
Der multiprofessionelle Arbeitsansatz, das gemeinsame Lernen aus den verschiedenen Wissens- und Fachbereichen wie Kunst, Pädagogik und Geschichte bildet die Grundlage für die Konzeption und Durchführung von Workshops, in denen der Begriff und das Gefühl Freiheit diskutiert, erforscht und visualisiert wird.
Projektmodule
Die Hauptaktivitäten zeichnen sich durch zahlreiche Workshops und ein reichhaltiges Vermittlungsprogramm aus, das über die Räumlichkeiten des Rathaus Schönebergs, über Familien- und Nachbarschaftszentren, Gemeinschaftshäuser sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in den Stadtraum getragen wird.
Mit Bildungseinrichtungen des Pestalozzi-Fröbel-Hauses sind zentrale Workshopreihen geplant, zudem finden verschiedene öffentliche Workshops statt.
Eine vierzehntägige Ausstellung der KünstlerInnen aus verschiedenen Medien mit mehrsprachige Führungen, Diskussionsrunden, Vorträge, Get Togethers, Film- und Videoprojektionen sowie Musik-,Tanz- und Theateraufführungen, Queer- und Performance-Interventionen sowie eine große Abschlussveranstaltung.

Ziel ist es, jene Narrative über die Freiheit, in der Glocke als Klangdenkmal wirkend, in ihrer aktuellen Bedeutung für die Berliner*innen zu beleuchten, deren Durchlässigkeit und Sichtbarkeit in der Zeit zu reflektieren und zur gesellschaftlichen Mitgestaltung zu ermutigen.
Besonders die durch die Pandemie entstandene Isolation der/des Einzelnen oder der einzelnen Familien hat die Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns noch deutlicher gemacht.
Ist Freiheit eine individuelle Vorstellung oder ein Prozess?
Wie können sich trotz sozialer und kultureller Unterschiede Vorstellungen von Gemeinschaft entwickeln? Was bedeutet es für das Individuum, Teil einer Gemeinschaft zu sein?
Wie viel Selbstbestimmung braucht Freiheit?
Horizontverschmelzung #531
2016

Installationview 2019 Parco D’Arte Quarelli, Roccaverano, Italy.

Exhibition view 2016, Museo Ettore Fico, MEF, Turin.
The art works orchestrate a narrative of geology and geometry performing evanescent and fragile equipoises of a transformative process at the edge of instability. The fusion of horizons is provocated by the fantastic harmony of elements disposed in a non symmetric reality.
Acrylic, onyx from Mexico, stainless steel, steel, cultivated crystals
132,5 x 180 x 120 cm
Exhibition view 2016, Museo Ettore Fico, MEF, Turin.
© Antje Rieck, Berlin.